Rails-Konf Video: Caching in Rails (Tammo Freese)

Über die Videopräsentation
Caching ist eines der wichtigsten Mittel, eine Ruby on Rails-Anwendung zu beschleunigen. Tammo Freese gibt einen Überblick über die Caching-Mechanismen in Rails, er erläutert, wie Caching getestet werden kann, und zeigt typische Probleme und Lösungen beim Caching in Rails-Anwendungen.

Über den Autor
Tammo Freese ist freiberuflicher Berater, Trainer und Extreme Programmer. Sein Schwerpunkt ist die agile Entwicklung mit Ruby on Rails, AJAX und Eclipse. Zur Zeit arbeitet er in Rails-Projekten. In seiner spärlichen Freizeit forscht er an einer Refactoring-Unterstützung im Software-Konfigurationsmanagement.

Link: http://www.loroma.com/loroma/movie.faces?movie=9

Rails-Konf Video: Ferret – Search Engine for Ruby (Jens Kraemer)

Über die Videopräsentation
Eine funktionierende Volltextsuche ist für viele Webapplikationen unerlässlich. Doch allzu schnell gelangt man an die Grenzen von LIKE-Statements und MySQL-Volltextindizes.

Ferret ist eine hochperformante Volltextsuchmaschine für Ruby. Im Funktionsumfang vergleichbar mit der aus der Java-Welt bekannten Lucene-Bibliothek, übertrifft das in C implementierte Ferret sein Vorbild oft sogar, was die Geschwindigkeit angeht.

Acts_as_ferret ist ein Rails-Plugin mit dem Ziel, seinem Benutzer die Verwendung von Ferret so leicht wie möglich zu machen. Ein Einzeiler in der Model-Klasse sorgt dafür, dass der gesamte Datenbestand komfortabel und schnell durchsucht werden kann. Dabei wird der Index stets auf dem aktuellen Stand gehalten, wenn Datensätze hinzukommen, aktualisiert oder gelöscht werden.

Dieser Vortrag gibt zunächst Einblick in die Funktionsweise und Besonderheiten von Ferret. Anschließend wird gezeigt, wie man mittels acts_as_ferret typische Anwendungsfälle von erweiterten Suchformularen über Live-Searches bis hin zur Model-übergreifenden Indizierung von Objekten realisieren kann. Abschließend wird auf Besonderheiten im Produktivbetrieb eingegangen.

Über den Autor
Jens Krämer ist Softwareentwickler bei webit! in Dresden und auch als Freelancer im Bereich Rails unterwegs. Seit Anfang 2006 ist er Maintainer von acts_as_ferret, einem Rails-Plugin dass die Nutzung von Ferret in Rails-Anwendungen extrem vereinfacht. Ferret selbst ist im Prinzip eine Lucene-Implementierung in C für Ruby, wobei die API mittlerweile den von Lucene geerbten Java-Stil abgelegt hat.

Link: http://www.loroma.com/loroma/movie.faces?movie=7

Rails-Konf Video: Hobo – Rails Application Builder (Niko Dittmann)

Über die Videopräsentation
Hobo ist ein Application-Builder auf Rails. Hobos Ziel ist es, nicht nur den ersten Prototypen einer Applikation oder ein Admin-Interface in kürzester Zeit zu erzeugen, sondern dem Entwickler bis zur Produktionsreife der Applikation die Arbeit zu erleichtern. Dazu trägt eine exzellente Templatesprache (DRYML) ebenso bei wie die Möglichkeit, einzelne Model- und Controller-Methoden anzupassen oder zu überschreiben, ohne an Flexibilität zu verlieren.

Niko Dittmann demonstriert in seinem Vortrag anhand einer einfachen, live programmierten Applikation sowohl den Kick-Start, als auch Anpassungen an Models, Views und Controllern.

Über den Autor
Niko Dittmann arbeitet seit fast zwei Jahren mit Rails und programmierte unter anderem ein kleines CMS, einfache Shop- oder Seminarbuchungssysteme und eine SMS-Projektionssoftware auf Rails-Basis. In den letzten Monaten setzte er mehrere Projekte mit Hilfe von Hobo um.

Link: http://www.loroma.com/loroma/movie.faces?movie=14

Rails-Konf Video: Prosa, Lyrik, Ruby und Rails (Nicolai Reuschling)

Über die Videopräsentation
Jahrhundertelang schreibt die Menschheit schon Prosa und Lyrik – in den meisten Fällen für jedermann lesbar und verständlich. Seit Einführung von Programmiersprachen und formalen Spezifikationen werden jetzt aber auf einmal (Quell-) Texte und Dokumente erstellt, die von Laien meist gar nicht und von Fachleuten oft nur mit Mühe verstanden werden.

Im besten Fall erinnert sich der Autor noch an Details und Zusammenhänge. Einzig und allein der Compiler/Interpreter/Prozessor kann mit der Abfolge von Symbolen und Zeichen etwas Sinnvolles anfangen.

Die Herausforderung beginnt also lange bevor ein Fehler auftritt. Schwierig wird es dann so richtig, wenn ein Computer nicht mehr das leistet, wofür er (einst) einmal programmiert wurde oder wenn ein Programm an neue Herausforderungen angepasst werden muss.

Ruby als Programmiersprache ist für seine leicht verständliche Syntax bekannt.

Ruby-Kommandos lassen die Grenzen zwischen Anforderungsspezifikation und Quellcode verschwindend gering werden. Ruby on Rails geht sogar noch einen Schritt weiter und er- laubt es Entwicklern, ganze Applikationen „lesbar“ zu „gestalten“. Gestalten darf in diesem Zusammenhang gerne als „schöpferisch, kreativ“ verstanden werden.

Der Vortrag erörtert die Notwendigkeit von verständlichem Quellcode und belegt an Beispielen, wie mit Ruby und Ruby on Rails die Wartbarkeit von Applikationen und die Produktivität von Entwicklern gesteigert werden kann. Weiterhin wird auf mögliche Veränderungen des Entwicklungsprozesses eingegangen.

Über den Autor
Nicolai Reuschling studiert Informatik an der Hochschule Darmstadt und beschäftigt sich seit ein paar Jahren mit agiler Softwareentwicklung und Ruby. In seiner Bachelor-Thesis beschreibt er aktuell, welche Wartungsanforderungen an Webapplikationen gestellt werden und wie Ruby (und natürlich Ruby on Rails) diesen Anforderungen entgegentritt.

Link: http://www.loroma.com/loroma/movie.faces?movie=4

Rails-Konf Video: Rest und Rails (Phillip Ghadir & Stefan Tilkov)

Über die Videopräsentation
REST verhält sich zu Web Services wie Rails zu J2EE – auf den ersten Blick hat man den Eindruck, dahinter verbirgt sich eine einfache und für „Enterprise“-Szenarien wenig taugliche Lösung, auf den zweiten Blick stellt sich heraus, dass weit mehr dahinter steckt. Selbst Rails-Profis erscheint der Nutzen der seit Rails 1.2 verfügbaren REST-Unterstützung oft noch zweifelhaft, zumindest dann, wenn es um Anwendungsfälle jenseits eines einfachen „CRUD“ (Create, Read, Update, Delete) geht.

Was ist anders an REST? Warum wird dieses Konzept eine entscheidende Rolle für die Verbreitung von Rails im Unternehmensumfeld spielen? Warum passt REST auch für „richtige“ Anwendungsfälle? Wie kann eine Anwendung so „RESTful“ entwickelt werden, dass sie die Vorteile maximal ausnutzt? Was sind klassische Anti-Patterns?

Nach eine kurzen Einführung in das REST-Konzept und dessen Unterstützung in Rails sollen im Vortrag diese und andere Fragen diskutiert werden.
Über den Autor
Phillip Ghadir ist Mitglied der Geschäftsleitung der innoQ Deutschland GmbH und berät als Principal Consultant Kunden bei der Realisierung von verteilten Softwaresystemen und dem Einsatz neuer Technologien. Im Rahmen seiner beruflichen Laufbahn ist er mit unzähligen Ansätzen zur Realisierung von Web-Anwendungen und verteilter Kommunikation konfrontiert worden und sieht sich nun darin bestätigt, dass es sich dabei nicht um zwei verschiedene, sondern nur um einziges Thema handelt.

Stefan Tilkov beschäftigt sich seit Beginn der 90er Jahre mit Architekturansätzen für große, verteilte Systemlandschaften. Als Geschäftsführer und Principal Consultant der innoQ Deutschland GmbH beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit modellgetriebenen Software-Entwicklungsansätzen und service-orientierten IT-Architekturen, sowohl auf Basis von Web Services als auch auf Basis von REST. Seine Leidenschaft gehört dynamischen Sprachen wie Ruby und den damit möglichen Ansätzen für DSLs (Domain Specific Languages).

Link: http://www.loroma.com/loroma/movie.faces?movie=15